Allgemeine Informationen 

Ein verantwortungsvoller Züchter legt schon in der Neugeborenenphase die Grundlage dafür wie die Welpen ihre Umwelt empfinden und darauf reagieren werden.
Sachkundige Züchter wissen, dass ein sorgfältig überwachtes Programm für den Umgang mit den Welpen in diesem Stadium sehr wichtig ist.
Es sorgt dafür, dass sie später besser in der Lage sein werden, Probleme zu lösen und besser mit Stressfaktoren, Herausforderungen und neuen Erfahrungen umgehen können.

Ich möchte, dass meine Welpen oft angefasst werden, damit das für sie zu den Dingen gehört, die sie von Anfang an kennen.
Ich hauche ihnen vorsichtig ins Gesicht damit sie meinen Geruch wie den Geruch ihrer Mutter mit Fürsorge in Verbindung bringen.

Wenn sie eine Woche alt sind, schneide ich das erste Mal die Krallen und mache sie mit dem leichten Luftstrom eines Haarföhns vertraut. Obwohl sie den Föhn weder sehen noch hören können, möchte ich, dass sie den Geruch und das Gefühl der warmen Luft auf ihrem Körper kennen.
Ich möchte, dass die Körperpflege von Anfang an zu ihrem Alltag gehört, damit sie sie niemals als fremd oder beunruhigend empfinden.

Sobald sich das Gehör entwickelt und sie ein wenig hören können, fassen wir die Welpen häufig an, heben sie hoch und berühren sie. Wir spielen ihnen auch Aufnahmen von Geräuschen vor. Wir haben wirklichkeitsge- treue Aufnahmen von Feuerwerkskörpern, Staubsaugern, schreienden Kindern, hupenden Autos, eben allem, was im normalen Familienalltag so vorkommen kann. Denn in diesem Alter kennen die Welpen noch keine Angst. Sie genießen die Behaglichkeit ihrer Mutter und all diese Geräusche werden in ihrem Unterbewusstsein gespeichert.

Ungefähr in der fünften Woche fangen wir an, die Welpen einzeln in ein Zimmer zu holen, um sie daran zu gewöhnen, ohne ihre Wurfgeschwister unter Menschen zu sein. Sie sind so von der Gesellschaft ihrer Geschwister und ihrer Mutter abhängig, dass sie zu winseln anfangen, wenn wir sie zum ersten Mal holen und auf den Boden setzen.
Wir halten sie kurz und bringen sie dann zur Mutter zurück.
Es ist gut, wenn man sie kleineren Belastungen aussetzt, damit sie lernen können, damit umzugehen.

Mit ungefähr 8 Wochen tritt ein Welpe gewöhnlich in eine Phase ein, in der seine Kontaktfreude und seine leichtsinnige Neugier nachlassen und er vorsichtiger wird. Ich achte darauf die Welpen in dieser Zeit nicht allzu sehr zu behüten, sondern ihnen vielmehr zu helfen, eigenständig ein echtes Selbstbewusstsein zu entwickeln. Man muss dem Welpen den Respekt erweisen, ihn Unsicherheiten auf seine eigene Weise überwinden zu lassen.

Ich möchte meine Welpen auf den Abschied von uns, ihren Geschwistern und ihrer Mutter vorbereiten. Wenn sie geimpft sind, fahre ich mit ihnen an verschiedene Orte. Sie lernen neue Gerüche und Geräusche kennen und das Autofahren.
Ich versuche sie bestmöglich auf ihr neues Leben mit ihrer neuen Familie vorzubereiten. Dazu gehört auch das Training in der Hundebox.
Man muss geduldig üben, wenn man den Welpen an die Hundebox gewöhnen möchte, aber es ist nicht schwer, da er sich in einer Höhle instinktiv wohlfühlt.
Zu Beginn der Hundeboxgewöhnung füttere ich die Welpen in der Box,
dass hat gleich mehrere Vorteile. Es kommt kein Futterneid zwischen den Welpen auf, man muss nicht darauf achten, dass auch die schwächeren Welpen genug Futter abbekommen und der Welpe verbindet die Box mit etwas Positivem.

Ist der Welpe an die Hundebox gewöhnt, ist die Box für ihn ein Ort der Sicherheit, Ruhe und Zufriedenheit. Sie bietet dem Welpen Sicherheit, wenn man ihn das erste Mal alleine lässt und er lernt schnell sich zu entspannen.
Die Hundebox hilft dem Welpen eine ruhige Geisteshaltung zu bewahren und sie trägt dazu bei, unerwünschtes Verhalten zu verhindern.
Während seiner Abwesenheit muss der Besitzer nicht ständig Angst haben, dass sein Welpe irgendeinen Blödsinn anstellt, sondern er kann entspannt seine Dinge erledigen.

Unsere Hunde bekommen sehr hochwertiges Futter und werden artgerecht ernährt.
Wir achten darauf, dass das Futter viele hochwertige tierische Proteine aus viel Fleisch und Fisch enthält und wenige Kohlenhydrate.
Das Futter muss getreidefrei sein, denn die Hundeverdauung ist nicht auf Getreideverwertung ausgelegt und es kann schnell zu Verdauungs- problemen oder Unverträglichkeiten kommen.
Das von uns verwendete Futter enthält 70 % Geflügel und/oder Fisch,
30 % Obst, Gemüse & Kräuter und ist getreidefrei. Es enthält Löwenzahn, Cranberries, Spirulina, Pfefferminz und Thymian. Diese Zusätze sind reich an Mineralien, Vitaminen, Antioxidantien, fördern den Verdauungsprozess und stärken das Immunsystem.

Nach diesen allgemeinen Informationen dürfte klar sein, dass wir keine Billighunde züchten.
Wir investieren sehr viel Zeit, Liebe und Geld in unsere kleine Hobbyzucht.
 

Die Erstlingsausstattung, die ein Welpe von Álfahóli mit ins neue Zuhause bringt, enthält:

  • seine Hundebox,
  • ein Handtuch, was nach seiner Mutter und den Geschwistern riecht,
  • ein Geschirr und eine Leine,
  • das gewohnte Futter für die nächsten Wochen,
  • sein Lieblingsspielzeug.