Der Zwergspitz:
Mit einer Schulterhöhe von 18 bis 22 cm ist der Zwergspitz der kleinste Vertreter der Deutschen Spitze.
Der Zwergspitz gehört zu den Gesellschafts- und Begleithunden.
Die Miniaturausgabe ihrer größeren Verwandten wurde dazu gezüchtet, die emotionalen Bedürfnisse des Menschen zu befriedigen und Begleiter und schmückendes Beiwerk zu sein.
Sie werden als treuer Begleiter geliebt und wer einmal einen Zwergspitz hatte, wird dieser Rasse verfallen.
Einmal Zwergspitz - immer Zwergspitz!  

Aussehen:
Spitze bestechen durch ihr schönes Haarkleid. Die reichliche Unterwolle und langes, gerades und abstehendes Deckhaar geben ihnen ihr unverwechselbares Aussehen. Besonders auffällig ist der sich um den Hals legende, stark mähnenartige Kragen und die buschige Rute, die kühn über den Rücken getragen wird. Der fuchsähnliche Kopf mit den flinken Augen und die kleinen stehenden Ohren verleihen dem Spitz den charakteristischen kecken Ausdruck. Der Körperbau des Spitzes ist quadratisch.

Charakter und Wesen:
Zwergspitze sind stets aufmerksam, lebhaft und außergewöhnlich anhänglich gegenüber ihrem Besitzer und ihrer Familie. Sie sind sehr gelehrig und leicht zu erziehen. Ein natürliches Misstrauen gegenüber Fremden und ihr fehlender Jagdtrieb machen sie zum idealen Wächter für Haus, Hof und Wohnung.
Sie sind weder ängstlich noch aggressiv und passen sich als Familienhund ohne Schwierigkeiten dem Leben auf dem Land oder in der Stadt an.
Die Begriffe unbestechlich, treu und keck werden in der Geschichte der Rasse von jeher mit dem Spitz verbunden. Gegenüber dem Wetter sind sie unempfindlich, Regen, Schnee und Kälte halten sie vom täglichen Spaziergang nicht ab. Ihre Langlebigkeit ist eine weitere hervorragende Eigenschaft.

Geschichte:
Seine Vorfahren kamen vor über zweihundert Jahren als Kleinspitze von Pommern nach England. Dort nannte man sie Pomeranian und züchtete sie im Laufe von vielen Hundegenerationen immer kleiner, gleichzeitig wurden sie in die ganze Welt exportiert.
Der englische und amerikanische Pomeranian-Standard hat im Gegensatz zu dem bei uns gültigen FCI-Standard keine Größenbeschränkung, sondern Gewichtsvorgaben,
Um 1970 kamen die ersten Pomeranian nach Deutschland zurück.
Als Zwergspitze wurden sie in die Spitzfamilie eingereiht. Nach vielen Rückschlägen in Bezug auf Größe und die Farbe gelang es den Züchtern, die Rasse zu stabilisieren und bekannt zu machen.
Zwergspitze werden heute in vielen Farben wie z. B. orange und andersfarbig gezüchtet. Unter andersfarbig versteht man Farbtöne wie creme, creme-sable, orange-sable, black-and-tan und Schecken. Schecken müssen eine weiße Grundfarbe haben. Die schwarzen, braunen, grauen oder orangen Farbflecken müssen über den ganzen Körper verteilt sein. Bei aller Farbenvielfalt bei den Zwergspitzen sollte nicht vergessen werden, dass die klassische Farbei für diese Rasse ein gleichmäßiges Orange ist.